Leise Revolution auf vier Rädern
Wer heute beispielsweise auf der Düsseldorfer Schloßstraße unterwegs…
Gebäude mit Seele und Sinn zu realisieren, das ist der Anspruch des Immobilien-Projektentwicklers Frankonia Eurobau AG.

Frankonia Eurobau: Wer den Namen hört, denkt wohl als Erstes an exklusives Wohnen.
Doch stehen mit Manuela und Uwe Schmitz zwei Menschen hinter dem Familienunternehmen, die eben nicht „nur“ Luxus, sondern weit mehr erschaffen wollen. „Wohin das Auge auch blickt, soll es Freude empfinden“, sagt Uwe Schmitz. „Unser Maßstab und Mittelpunkt ist immer der Mensch“, betont der Bauingenieur. „Denn“, fügt seine Frau Manuela, ihres Zeichens Innenarchitektin, hinzu, „das, was wir kreieren, sollen Orte der Begegnung und Inspiration sein und neben dem ästhetischen einen kulturellen und zwischenmenschlichen Beitrag leisten.
Nur so können Orte mit Werten entstehen, die Generationen überdauern.“ „Oder gar Denkmäler von morgen“, ergänzt ihr Mann. Während nach ihrer Gründung in Nettetal 1992 zunächst Objekte in der neuen Mitte Deutschlands im Fokus der Frankonia Eurobau standen, kamen ab 2002 auch Projekte im Rheinland hinzu.
Mehr als 30 Objekte an wichtigen Orten hat das Unternehmen in den vergangenen 34 Jahren geprägt. Zum Portfolio zählen unter anderem sieben große Stadt- und Wohnquartiere in den besten Lagen von München, Hamburg, Berlin, Münster und Düsseldorf. In der NRW-Landeshauptstadt entstanden beispielsweise die „Heinrich Heine Gärten“, das „Sign“ sowie das „Win Win“ im Medienhafen oder die Büro- und Showroom-Flächen im „Hom 12“.
Dank des Entwurfs von Wojtek Grabianowski von RKW Architekten sorgt dort überwiegend natürliches Tageslicht für eine einladende Arbeitsatmosphäre. Denn: „Nachhaltigkeit bedeutet auch, Gebäude nicht nach 30 Jahren wieder abreißen zu müssen, weil sie inzwischen als unansehnlich gelten“, betont Manuela Schmitz. Folglich arbeitet das Unternehmen stets mit renommierten Architekten wie Mirjana Markovic, Christoph Sattler und Prof. Johannes Kister zusammen.
Das Wohnzimmer Düsseldorfs
Ebenso wichtig ist dem Unternehmerpaar die bildende Kunst. Davon zeugt unter anderem das von dem bekannten Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim geschaffene und von Frankonia gestiftete Mutter-Ey-Denkmal, das sich gleich neben einem der prestigeträchtigen jüngeren Objekte der Frankonia befindet: dem Andreas Quartier an der Mühlenstraße.
Die Statue ist allerdings nicht die einzige Hommage an die große Galeristin und Kunstmäzenin Johanna Ey: Auch das Café, das sich in den Reigen der internationalen Gastronomieangebote im Andreas Quartier einreiht, ist nach ihr benannt. Damit wird im Andreas Quartier vom Frühstück über Fine Dining über Drinks bis hin zu Barfood und eben Kaffee und Kuchen alles geboten. Und zwar allen: Wohnungs- und Büromietern genauso wie den internationalen Gästen des gleichfalls dort beheimateten Hotels und den Düsseldorfern selbst. Denn das Andreas Quartier mit seinen unterschiedlichen begrünten Freiflächen sollte immer – das war der erklärte Wunsch von Uwe Schmitz – das „Wohnzimmer Düsseldorfs“ werden.


Für 400 Millionen Euro ließen seine Frau und er die historische Altbausubstanz des ehemaligen Amts- und Landgerichts in moderne Architektur überführen. 2017 eröffnet, beherbergt es nun neben hochwertigen Residences sowie auf den Rhein blickenden extravaganten Penthouses das Fünf-Sterne-Hotel „The Wellem“. Wie sein Namensgeber, Kurfürst Jan Wellem, fördert auch das Hotel Kunst und Kultur: mit einer eigenen Sammlung von Originalen und limitierten Kleinserien weltweit bekannter Künstler im ganzen Haus sowie wechselnden Ausstellungen. Kuratiert werden sie von einem eigenen „Art Concierge“, der zum Beispiel individuelle Kunstführungen anbietet.
Hinzu kommen eigene Kulturveranstaltungen wie regelmäßige Konzerte oder der Afternoon Tea in der Piano Lounge der imposanten Halle. „Egal, ob Musik, Skulpturen, Gemälde oder Fotografieren: Kunst bewegt immer. Löst Gefühle und Gedanken aus, schafft Beziehungen, führt zu Diskussionen“, sagt der Vorstand der Frankonia Eurobau AG Uwe Schmitz.

Lage trifft Kunst
Diesem Credo folgend, spielt Kunst in zahlreichen weiteren Objekten von Frankonia eine zentrale Rolle. Zum Beispiel in der zurzeit entstehenden eleganten „Chami 9“ im Herzen des Zooviertels.
Aus allen fünf Wohneinheiten der Stadtvilla auf dem Gelände der ehemaligen Henkelvilla wird man den Blick in die Natur genießen können. Darüber hinaus entwickelt und kuratiert Frankonia gemeinsam mit der renommierten Galerie und Kunstagentur Geuer & Geuer zu Ehren der kunstbegeisterten Gabriele Henkel in dem mehr als 9.000 Quadratmeter großen Garten den „New Sculpture Park“. Ein weiteres Beispiel in außergewöhnlicher Lage: die ebenfalls mit zeitgenössischer Kunst ausgestatteten Unique Residences N°3 Schinkelplatz am Berliner Schloss.
Dort ist mit Philipp Schmitz der ältere der beiden Söhne des erfolgreichen Unternehmerpaars für die unverkäuflichen, ausschließlich auf Zeit mietbaren luxuriösen Apartments zuständig. Zu diesem Filetstück in der kulturellen Mitte Berlins gehört auch die Humboldt Lounge, die die Berliner Salonkultur wiederbelebt. Und mit dem Sophienpalais, den Alstervillen und der Sophie, dem städtebaulichen Schlussstein des Edel-Quartiers mit 28 Apartments und zwei Penthouses, vermarktet Sohn Niklas eine der begehrtesten Adressen Hamburgs.
„Bewährtes gestalten, Neues ausprobieren“ lautet auch hier der Leitsatz, der sich an allen Gebäuden der Frankonia ablesen lässt und damit auch, wofür Uwe und Manuela Schmitz und ihre Söhne stehen. Für die Antwort auf die Frage: „Wie muss das Bauwerk gestaltet sein, damit wir selbst darin leben wollen? Für Werte, die die Zeit überdauern.“ Deniz Karius

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