Leise Revolution auf vier Rädern
Wer heute beispielsweise auf der Düsseldorfer Schloßstraße unterwegs…
Mit dem neuen Hauptsitz im Airport Garden verbindet der Stahl- und Metallverarbeiter Klöckner & Co architektonische Nachhaltigkeit mit strategischer Zukunftsorientierung. Trotz des Umzugs nach Düsseldorf betont das Unternehmen seine anhaltende Verbindung zum ursprünglichen Standort Duisburg.
Seit Januar schlägt das Herz von Klöckner & Co nicht mehr in Duisburg, sondern einige Kilometer südlich: in Düsseldorf. Rund 250 Mitarbeitende des traditionsreichen Stahl- und Metallverarbeiters sind in den „Airport Garden“ am Düsseldorfer Flughafen umgezogen. Der Neubeginn ist mehr als ein bloßer Ortswechsel: Er steht für eine strategische Neuausrichtung, die Internationalität, Zukunftsfähigkeit und ökologische Verantwortung vereint. „Der Umzug unserer Konzernzentrale war eine strategische Entscheidung, die wir nach sorgfältiger Prüfung von rund 70 möglichen Standorten getroffen haben“, erklärt Guido Kerkhoff, Vorsitzender des Vorstands von Klöckner & Co. Dass der Mietvertrag für das bisherige Büro in Duisburg auslief, sei nicht nur ein Anlass zum Umzug gewesen. Vielmehr habe sich daraus die Möglichkeit ergeben, Arbeitswelten von Grund auf neu und zukunftsfähig zu gestalten.
„An Düsseldorf schätze ich besonders die Vielfalt an Kultur sowie die Offenheit und das innovative Umfeld.“
Guido Kerkhoff
Mit der Entscheidung für den Airport Garden stellte Klöckner die Weichen bewusst in Richtung nachhaltiger Transformation. „Mit dem Airport Garden am Düsseldorfer Flughafen haben wir einen Standort gewählt, der höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit und moderne Arbeitswelten erfüllt“, sagt Guido Kerkhoff. Das Gebäude ist nach dem international renommierten LEED-Standard (Leadership in Energy and Environmental Design) mit „Gold“ zertifiziert. Durch den Einsatz innovativer Technologien wie der Betonkernaktivierung zum effizienten Heizen und Kühlen können die CO2-Emissionen der Zentrale um mehr als die Hälfte reduziert werden – ein wesentlicher Schritt in Richtung ökologischer Unternehmensführung. Zugleich ist die neue Unternehmenszentrale gezielt auf die Anforderungen zeitgemäßer Arbeitsumgebungen ausgerichtet. Flexible Raumkonzepte nach dem „New Work“-Prinzip unterstützen sowohl die teamübergreifende Zusammenarbeit als auch konzentrierte Einzelarbeitsphasen.

Doch nicht nur aus ökologischer Perspektive überzeugt der Standort. Die direkte Flughafenlage bietet internationale Erreichbarkeit, kurze Wege für Geschäftspartner und beste Voraussetzungen für Austausch in einem global vernetzten Umfeld. Dass die Wahl auf die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt fiel, unterstreicht zusätzlich die strategische Ausrichtung. „Düsseldorf ist eine dynamische, international vernetzte Stadt mit einer starken Wirtschaftsstruktur und einer lebendigen Innovationsszene – ideale Voraussetzungen für Unternehmen wie Klöckner & Co“, betont der Vorstandsvorsitzende. Die Stadt biete aber nicht nur ein hervorragendes wirtschaftliches Umfeld, sondern auch Lebensqualität. „Düsseldorf verbindet Tradition und Moderne auf besondere Weise. Die Stadt ist international, kreativ, wirtschaftsstark und zugleich sehr lebenswert. Besonders schätze ich die Vielfalt an Kultur sowie die Offenheit und das innovative Umfeld, das Düsseldorf auszeichnet.“
„Klöckner & Co soll der führende Metallverarbeiter und das führende Service-Center- Unternehmen in Nordamerika und Europa werden.“
Guido Kerkhoff
Es ist kein Zufall, dass der Standortwechsel mit der Ausrichtung auf nachhaltiges Wachstum verbunden wird. „Wir verfolgen mit Klöckner & Co eine klare Strategie: Klöckner & Co soll der führende Metallverarbeiter und das führende Service- Center-Unternehmen in Nordamerika und Europa werden“, erklärt Guido Kerkhoff. Dazu gehören gezielte Investitionen, Übernahmen und vor allem der Aufbau eines Angebots an CO2-reduzierten Stahl- und Metallprodukten. Klöckner will auf diese Weise nicht nur die eigenen Prozesse umstellen, sondern aktiv dazu beitragen, die gesamte Branche bei der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit zu begleiten.

Der Schritt nach Düsseldorf bedeutet jedoch keinen Abschied von den Wurzeln. „Der Umzug unserer Konzernzentrale war ausdrücklich keine Entscheidung gegen die Stadt Duisburg“, macht Kerkhoff deutlich. In Duisburg bleibt der Metallverarbeitungsstandort von Kloeckner Metals Germany bestehen, und auch das gesellschaftliche Engagement in der Ruhrgebietsmetropole wird fortgeführt. Besonders in Duisburg-Marxloh setzt das Unternehmen weiterhin auf Projekte wie die ReDI-School of Digital Integration und das Education-Programm des Klavierfestivals Ruhr. „Die Verbundenheit mit dem Ruhrgebiet und Duisburg, der Stadt, in der unsere Wurzeln liegen, ist für uns selbstverständlich – auch nach dem Umzug unserer Konzernzentrale.“
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