Leise Revolution auf vier Rädern
Wer heute beispielsweise auf der Düsseldorfer Schloßstraße unterwegs…
Das Areal Böhler lockt mit einer Fülle von Veranstaltungen.
Was für eine wunderbare Jahreszeit ist doch der Sommer. Und wie schade, würde man ihn nicht mit all seinen Vorzügen für Veranstaltungen nutzen, an denen sich ein größeres Publikum erfreuen könnte. Das dachte man sich auch auf dem Areal Böhler und legte ein Programm auf, das in diesen Monaten jede Menge Freizeitspaß bietet.
Bereits im Mai wurde mit dem „Musikgarten“ eine originelle Idee aus der Taufe gehoben: Live-Konzerte an geheimen Orten auf dem weitläufigen Areal. Jeweils 50 Besucher wurden am Kreisverkehr am Eingang abgeholt und in einem intimen Rahmen mit musikalischen Darbietungen überrascht. Etwa in einer leerstehenden Industriehalle, in der eine kleine Bühne aufgebaut war, drumherum eine Wohlfühl-Insel aus Pflanzen und Liegestühlen. Ab Juli wird der „Musikgarten“ ins Freie verlagert. „Nicht mehr geheim. Nur noch besonders“, ist das Schlagwort dafür. Jetzt können noch weitaus mehr Zuschauer die einzigartige Kulisse genießen, die in der goldenen Abendsonne eine zusätzliche Portion Romantik aufbietet. Das Prinzip der Live-Konzerte, immer freitags von 20 bis 22 Uhr, bleibt dabei unverändert: Singer und Songwriter erhalten eine Plattform und die Chance, sich als Newcomer mit ihren Liedern publikumswirksam zu präsentieren. Etwas ist aber dennoch neu bei den Open-Air-Konzerten: Unter dem Motto „Support Your Artist“ gilt beim Eintrittspreis die Regel: „Pay What You Want“, jeder zahlt, was er mag. Die Einnahmen kommen 100-prozentig den Künstlern zu. Die nächsten Live-Konzerte im „Musikgarten“: Am 11. Juli gehört die Bühne Lili Mare und ihrem mitreißenden Indie-Folk-Sound. Sie wuchs in der Nähe von Köln auf, umgeben von Natur und der dynamischen Energie des städtischen Lebens. Diese Gegensätze haben ihre Musik stark beeinflusst und eine Klanglandschaft geschaffen, in der sich ländliche Stille und urbane Lebendigkeit verbinden.
Am 25. Juli tritt Nina Caroline mit einem Mix aus Folk und Pop auf. Jung an Jahren, lang im Geschäft. Als Elfjährige gewann sie den TV-Wettbewerb „Dein Song“ bei ZDF KIKA, was zahlreiche Auftritte im Fernsehen sowie professionelle Studioaufnahmen nach sich zog. Mit 17 Jahren ging Nina Caroline nach England, um Musik zu studieren. Das half ihr auch dabei, sich musikalisch und sprachlich weiterzuentwickeln. Zu dem vielseitigen Niederländer Douwe Bob, der am 15. August im „Musikgarten“ gastiert, passt das Etikett Newcomer nicht mehr so ganz – er hat bereits sechs Alben herausgebracht. Als Sänger beeinflussten ihn die Folk-, Pop- und Countrymusik der 1950er- bis zur Mitte der 1970er-Jahre.
Im Juli wird die Tradition des beliebten After-Work-Vergnügens im Böhler Park wieder aufgegriffen. Schöner als hier unter freiem Himmel lässt sich der Feierabend kaum zelebrieren – mit Cocktails, Spezialitäten vom Foodtruck und chilliger Musik. Also am besten gleich die Donnerstage im Kalender notieren, sich mit Freunden verabreden, und ab auf die grüne Wiese vor dem Böhler Café.
Einfach im Böhler Park den Feierabend genießen: das After-Work-Vergnügen.
Doch damit sind die sommerlichen Attraktionen auf dem Areal noch nicht ausgeschöpft. Am 5. Juli wird zusammen mit der italienischen Spritzbar Floour ein Weinfest organisiert. Floour Events bietet alles rund um das Thema Veranstaltungen, von der der Planung und Organisation bis zur Durchführung. Zudem begeistert das einfallsreiche Unternehmen seine Kunden mit kreativen und einzigartigen Food & Bar-Konzepten. Getreu dem geselligen Motto: „No pleasure without good company“.
Die Vision, das Areal Böhler als eigenständiges Dörfchen zu etablieren, in dem man sich bei vielen Vergnügungen trifft, wurde in den letzten Jahren weitgehend verwirklicht. Vielerlei Facetten sind in das Konzept eingeflossen, bis hin zu Workshops für abstrakte Malerei. Kunst und Kulinarik, Industriekultur und Charme ergeben eine reizvolle Mischung. Wie beeindruckend man sich auf historischem Boden bewegt, verdeutlichen die zweistündigen Rundführungen, die es regelmäßig gibt. Maximal 15 Personen tauchen gemeinsam ein in die Geschichte des Werks, erfahren spannende Hintergrund-Anekdoten und erkunden die imposante Architektur der alten Hallen. Los geht es unter kundiger Leitung von Stadtführerin Claudia Kuhs an der Pforte am Haupteingang. Demnächst wieder am 14. Juli, Eintritt 10 Euro.
Der einladende Ort wird durch Messen und die kreative Szene weiter belebt. Gerade erst war das Areal Schauplatz für die „Show Days“ der „Trends Up West 2025“, bei der Lifestyle und Innovation die Richtung vorgaben. Künftige Veranstaltungen werfen bereits ihre Schatten voraus. Im Herbst wird es wieder wie schon im Vorjahr einen Maker’s Market geben, bei dem ausgewählte Manufakturen ihre Produkte vorstellen. Es lohnt sich also immer, das Programm auf dem Areal Böhler näher unter die Lupe zu nehmen, für Feinschmecker wie für Kulturinteressierte. Fündig wird man unter www.areal-boehler.de und www.rausgegangen.de
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