Leise Revolution auf vier Rädern
Wer heute beispielsweise auf der Düsseldorfer Schloßstraße unterwegs…
Eine Schwangerschaft hinterlässt Spuren. Viele Frauen sind anschließend mit ihrem Körper unglücklich – ein Mommy Makeover bringt ihn wieder in Form.
Das sogenannte Mommy Makeover, ein aus den USA stammender Trend, ist seit einigen Jahren auch in Deutschland immer mehr gefragt. Es handelt sich um eine Kombination verschiedener Schönheitsoperationen, die dafür sorgen, dass Frauen nach Schwangerschaft, Stillzeit und Geburt ihre „alte“ Figur zurückerhalten – also eine Art Rundumerneuerung. Viele Frauen fühlen sich nach einer oder mehreren Schwangerschaften, insbesondere nach Zwillingsschwangerschaften, nicht mehr wohl in ihrem Körper, leiden beispielsweise unter ihren Dehnungsstreifen, einem schlaffen Bauch oder Veränderungen ihrer Brüste, die sich auch durch intensive sportliche Aktivitäten oder eine gesunde Ernährung kaum nachhaltig beheben lassen. Das führt schnell zu einer dauerhaften Unzufriedenheit, unter der häufig auch das Selbstbewusstsein sehr leidet, sodass sich die Frau etwa nicht mehr im Bikini zeigen mag. „Die Frauen, die wegen einer solchen Operation zu mir kommen, sind in der Regel zwischen 35 und 45 Jahren alt. Die meisten wünschen sich, dass ihr Körper möglichst wieder so aussieht wie vor der Schwangerschaft“, erklärt Dr. Karl Schuhmann, erfahrener Plastischer Ästhetischer Chirurg mit hochmoderner Praxis in Düsseldorf.

Zu einem Mommy Makeover gehören – je nach den ganz persönlichen Wünschen der Frau – eine Bauchdeckenstraffung, möglicherweise mit einer zusätzlichen Fettabsaugung im Bereich der Hüften, eine Bruststraffung oder auch ein kombinierter Eingriff mit einer zusätzlichen Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett. Zur Bauchdeckenstraffung gehört übrigens standardmäßig die Korrektur einer möglicherweise vorhandenen Rektusdiastase. Das ist eine Vorwölbung des Bauchs, die in der Mitte des Körpers zu einem senkrechten Spalt führt, weil die Bauchmuskeln, unter anderem nach Schwangerschaften, erschlaffen. Darüber hinaus können auch intimchirurgische Eingriffe – eine Geburt beansprucht den Genitalbereich stark, da die Vagina geweitet wird und es zu Rissen kommen kann – oder Oberschenkelstraffungen Teil eines Mommy Makeovers sein. Ganz wichtig ist es, ein solches Mommy Makeover erst dann durchführen zu lassen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, weil sonst das durch die Operation erreichte Ergebnis wieder verändert wird. Zudem sollte die Stillzeit mindestens sechs Monate zurückliegen, damit sich die Brustdrüsen vollständig regeneriert haben.
Die meisten wünschen sich, dass ihr Körper möglichst wieder so aussieht wie vor der Schwangerschaft.“
Dr. Karl Schuhmann
Da es sich bei einem Mommy Makeover um eine Kombination verschiedener Operationen handelt, besteht durchaus die Möglichkeit, sie während einer einzigen Sitzung durchzuführen. Allerdings findet ein solcher Eingriff unter Vollnarkose statt. Und da er leicht bis zu etwa sieben Stunden dauern kann, wenn beispielsweise eine Bauchdeckenstraffung und gleichzeitige Bruststraffung und/oder -vergrößerung vorgenommen werden soll, ist er eine enorme Belastung sowohl für die Patientin als auch für den Arzt oder die Ärztin. „Meine Empfehlung lautet, Bauch und Brust in zwei Schritten zu operieren“, sagt Dr. Schuhmann.

Dr. Anna Lukyanova, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, führt seit 2021 ihre moderne Praxis in Düsseldorf und empfiehlt ihren Patientinnen, sofern sie jung und gesund sind, allerdings in der Regel eine Kombinationsoperation. „Lediglich Frauen, die älter als 50 sind, rate ich zu mehreren Schritten“, sagt sie. Natürlich sei ein solches Mommy Makeover eine sehr große Operation, so die Ärztin weiter, aber ihre Patientinnen, oftmals berufstätige Frauen oder Mütter noch sehr kleiner Kinder, wünschten sich eher eine große OP als mehrere kleinere, weil der Ausfall dann besser planbar sei. Wie lange ein solcher Ausfall dauert, ist ohnehin schwer vorauszusagen und abhängig von den durchgeführten Eingriffen sowie der individuellen Konstitution der Frauen. Dr. Lukyanova rät ihren Patientinnen, nach einer großen OP mindestens drei Wochen Genesungs- und Erholungszeit einzuplanen. Hinzu kommt, dass ohnehin nicht jede Frau jede Veränderung ihres Körpers nach einer Schwangerschaft wirklich als belastend empfindet, sodass keineswegs bei jedem Mommy Makeover alle möglichen Eingriffe auch gewünscht sind. Vielen seiner Patientinnen, so Dr. Schuhmann, sei es beispielsweise ganz besonders wichtig, wieder eine schöne Brust zu haben.
„Lediglich Frauen, die älter als 50 sind, rate ich zu mehreren Schritten.“
Dr. Anna Lukyanova
Die Kosten für ein Mommy Makeover sind übrigens sehr unterschiedlich, da sie von der Anzahl und der Kombination der gewünschten Eingriffe abhängig sind. Für eine Kombination aus Bauchdeckenstraffung und Bruststraffung müssen mindestens 15.000 Euro eingeplant werden, kommt dann noch eine Brustvergrößerung mittels Implantat dazu, ist man schon bei mindestens 20.000 Euro. Da es sich in der Regel nicht um medizinisch notwendige, sondern um rein ästhetische Eingriffe handelt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten hierfür nicht. Sowohl Dr. Schuhmann als auch Dr. Lukyanova bieten flexible Finanzierungsmöglichkeiten an und kooperieren mit spezialisierten Finanzdienstleistern, die interessierte Patientinnen entsprechend beraten.
Überhaupt steht in beiden Praxen die ausführliche, ganz persönliche und individuelle Beratung stets an erster Stelle. Jedes Mommy Makeover sollte individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Patientin abgestimmt werden, mit dem Ziel, den Körper so wiederherzustellen, dass sich die Frau in ihrer Haut wieder wohlfühlt und gern in den Spiegel schaut.

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