Leise Revolution auf vier Rädern
Wer heute beispielsweise auf der Düsseldorfer Schloßstraße unterwegs…
Dass die Strahlkraft der Luxusmarke ungebrochen ist, zeigt sich auch am großen Interesse junger Leute, einen Blick hinter die Kulissen des offiziellen Ferrari-Händlers in Düsseldorf zu werfen.
Die jungen Leute waren sehr gespannt darauf, was sie an diesem Tag lernen würden.
Glänzend stehen sie da, die Stars in Gelb, Grau, Silber, Schwarz und natürlich im legendären Rot. Die Parade der edlen Sportwagen bei Ferrari Düsseldorf ist ein Anblick, der Fans und potenzielle Kunden erfreut. Ungewöhnlich ist jedoch, dass sie von zahlreichen Jugendlichen bestaunt und belagert werden. Behutsam streicheln sie über den glänzenden Lack und bringen sich für Selfies und Gruppenfotos in Position. Sie sind hier, um den ersten „Zukunftstag“ von Ferrari mitzuerleben und Einblicke in den Beruf des KFZ-Mechatronikers zu bekommen, die Art der Ausbildung und die Karrierechancen.

„Wir wollen uns öffnen, zeigen, dass wir bei aller Exklusivität nahbar sind und uns über Besucher freuen“, begründet Geschäftsführer Frank Burbach die Initiative. Der „Zukunftstag“ findet zeitgleich an 13 Standorten in der Region Ferrari Central Europe, also in Deutschland und Österreich, statt. Der Einladung zu Ferrari Düsseldorf in Meerbusch, kommuniziert über Schulen, Berufskollegs und Social-Media-Kanäle, folgen an diesem Tag fast 40 junge Leute, 14 bis 23 Jahre alt, drei Workshops werden den „#FerrariTechTalents“ angeboten. Einer in der Werkstatt für praktische Übungen und Handgriffe, etwa dazu, wie man Reifen aufzieht. Einer mit der Aufgabe, einen Ferrari aus Legos zu bauen: Dort, wo sonst mit den Kunden die Details des gewünschten Modells festgelegt werden, sitzen die Teilnehmer inmitten von Felgen, Lenkrädern, Ledermustern und Farbproben und basteln mit den bunten Steinen fröhlich vor sich hin.

Den dritten Teil, eine Führung in kleinen Gruppen durch den Showroom, übernimmt der Geschäftsführer persönlich. Er zeigt die Consultation Lounge für Vorgespräche, oft sind bis Kaufabschluss etliche nötig. „Was glaubt ihr, findet hier statt?“, fragt Frank Burbach in einem weiteren separaten Raum. Keiner errät es. Die Erklärung: „Hier zelebrieren wir die Abholung eines Ferraris, ein feierlicher Moment, der wichtigste für den Käufer.“ Einer, auf den er lange warten musste, im Schnitt zweieinhalb Jahre, manchmal bis zu vier. An einem hübsch dekorierten Hochtisch werden ihm die Dokumente ausgehändigt. „Und dazu eine Magnumflasche Champagner“, sagt der Geschäftsführer, „er soll ihn mit Familie und Freunden genießen. So schaffen wir Emotionen.“ Der Rundgang endet bei der schwarz-rot lackierten Rennsportserie „Ferrari Challenge“. Viele technische Errungenschaften aus dem Rennsport fließen in die Fahrzeuge ein.

Mit dem Zuspruch der Jugendlichen zum Infotag ist Frank Burbach mehr als zufrieden. „Wir werden ihn definitiv wiederholen, für den Beruf des KFZ-Mechatronikers trommeln und dem Nachwuchs eine Chance geben“, bilanziert der Geschäftsführer. „Hier geht es nicht um unsere Zukunft, sondern um die der jungen Leute. Ferrari wurde dreimal in Folge zur stärksten Marke der Welt gekürt, auf einen solchen Arbeitgeber kann man stolz sein.“ Jedes Jahr werden bei Ferrari Düsseldorf ein bis drei KFZ-Mechatroniker ausgebildet. Einige ehemalige Azubis sind dort geblieben, das spricht für das familiäre Klima. Noch habe man unter Fachkräftemangel nicht zu leiden, sagt Frank Burbach, „wir beugen bei Ferrari aber auch sorgfältig vor, damit es erst gar nicht zu einem Engpass kommt.“ Die Strahlkraft der Marke sei bei jungen Leuten ungebrochen. „Die kennen die klassischen Modelle und wissen viel über die legendären Rennfahrer und auch, was Michael Schumacher für Ferrari geleistet hat.“
Wie lässt sich der typische Ferrari-Liebhaber beschreiben? „Meist handelt es sich um Unternehmer der ersten oder zweiten Generation aus mittelständischen bis großen Betrieben“, antwortet Frank Burbach. „Es sind aber auch Start-up-Gründer dabei, die eine Erfolgsgeschichte hinter sich haben.“
Natürlich fährt auch Frank Burbach selbst Ferrari. „Der Wagen kommt aber nur bei allerschönstem Wetter aus der Garage. Ich genieße es, offen Ferrari zu fahren.“ Und dann freut er sich, wenn an der roten Ampel ein Sohn seinen Vater am Ärmel zupft und begeistert auf das schnittige Auto zeigt.
„Wir wollen zeigen, dass wir bei aller Exklusivität nahbar sind und uns über Besucher freuen.“
Frank Burbach, Geschäftsführer Ferrari Düsseldorf

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