Leise Revolution auf vier Rädern
Wer heute beispielsweise auf der Düsseldorfer Schloßstraße unterwegs…
Bei herrlichem Frühlingswetter ehrte die Rheinische Post Mediengruppe die „Düsseldorfer des Jahres 2021“ im Ständehaus. Es war eine der emotionalsten Galas der Preisgeschichte.
Strahlende Gesichter zum Abschluss einer gelungenen Preisverleihung
Die Verleihung des „Düsseldorfer des Jahres“ ist ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges in Düsseldorf. Zahlreiche Prominente aus Wirtschaft und Kultur, Politik und Gesellschaft sind regelmäßig dabei, wenn bei der Gala Menschen, die sich in besonderer Weise um die Landeshauptstadt verdient gemacht haben, ausgezeichnet werden. In diesem Jahr erlebten
sie eine hochemotionale Preisverleihung, bei der sich das Publikum immer wieder mit stehenden Ovationen bei den Ausgezeichneten bedankte – was nicht nur am grandiosen Ambiente des Ständehauses lag, in dem die Gala zum ersten Mal stattfand. Und auch nicht am herrlichen Frühlingswetter allein, das mit sommerlichem Sonnenschein das Get-together am
Kaiserteich veredelte. Die Stimmung vor dem Ständehaus war schon so heiter und gelöst, dass sich Moderator Wolfram Kons, der gemeinsam mit Jana Azizi durch den Abend führte (beide RTL), zu Beginn der Gala scherzhaft beim Publikum entschuldigte: „Es tut uns leid, dass wir die Cocktailparty draußen mit der Preisverleihung unterbrechen müssen.“ Die auffallend
fröhliche Atmosphäre war vielleicht auch Zeichen einer gewissen Erleichterung, denn nach zwei Jahren, in denen die Preise des Düsseldorfers des Jahres wegen der Pandemie nur virtuell vergeben werden konnten, fand endlich wieder eine glanzvolle Live-Veranstaltung statt.









Und es gab Menschen zu feiern, die sich auf beeindruckende Weise in schwierigen Zeiten für ihre Stadt eingesetzt haben – und darüber hinaus. Die Preisträger wurden von einer Jury um Präsident Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinischen Post Mediengruppe, bestehend aus Medienpartnern, Sponsoren und der Landeshauptstadt Düsseldorf, gewählt. Johannes Werle: „Wir freuen uns als Jury über ein breites Spektrum an Nominierten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben im Jahr 2021 wie auch in den Jahren zuvor viel zu einer lebendigen Stadtgesellschaft beigetragen. Sie haben für Düsseldorf als lebenswerte, integrative und innovative Stadt nach außen und innen geworben, haben die Wirtschaft gestärkt und ihr kulturelles Angebot bereichert. Mit der Auszeichnung möchten wir uns als Jury für ihr Engagement bedanken.“ Gleich zu Beginn der Gala gab der Sänger Enkelson mit seiner wunderschönen Hommage an seine Heimatstadt Düsseldorf, die Stimmung der gesamten Verleihung vor. Denn, so hatte Werle angekündigt, ausgezeichnet würden Menschen, die „Düsseldorf im Herzen tragen“. Und das in sieben Kategorien. Für eine besondere Überraschung sorgte nach der Vergabe des Sonderpreises an Christin Wunder vom 1. DEG Fanclub für ihr außergewöhnliches Engagement für die Flutopfer im Ahrtal ein anonymer Gala-Gast: Er spendete in der Pause spontan 10.000 Euro für das Hilfsprojekt. Den glanzvollen Schluss- und zugleich Höhepunkt der Gala setzte der Preisträger der Kategorie „Lebenswerk“: Sänger und Frontmann der legendären Band „Fehlfarben“ Peter Hein. Mit einem Akustik-Medley entließ er zusammen mit Fehlfarben-Gitarrist Thomas Schneider das Publikum in die vorsommerliche Nacht: „Keine Atempause. Geschichte wird gemacht. Es geht voran.“
Laudator Rudi Esch, Autor und Musiker:„Peter Hein bellte die Parole ‚Keine Atempause – Geschichte wird gemacht‘ schon 1980 aus sich heraus und machte damit selbst Geschichte. Hein wurde zum Wegbereiter einer neuen Generation von Musikern.“
Laudatorin Birgitta Radermacher, Regierungspräsidentin: „Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen engagieren sich seit den 1990er-Jahren als Köpfe des Düsseldorf Festivals für die kulturelle Vielfalt in Düsseldorf. Sie haben mit dieser fantastischen und bunten Festivalreihe von Anfang an bewiesen, dass sie die Klaviatur der Kulturpolitik und des Managements bestens beherrschen.“
Laudator Björn Meier: „Christin Wunder hat für uns hier in der Region ein kleines Wunder vollbracht. Zu einer Zeit, in der die Menschen hier nichts mehr brauchten als Hoffnung. Gäbe es mehr Menschen wie Christin Wunder, hätten wir keine leeren Supermarktregale – weil sie das große Ganze sehen würden.“
Laudator Dr. Joachim Stamp, NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration: „Sie haben mit der ,Toniebox‘ von Düsseldorf aus eine beeindruckende internationale Erfolgsgeschichte geschrieben und das Renommee unseres Wirtschaftsstandortes, der von Nachhaltigkeit und Innovationskraft geprägt ist, weiter gestärkt.“
Laudatorin Karin Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende Stadtsparkasse Düsseldorf: „Sein Ideenreichtum und das Talent zur produktiven Vernetzung ließen ihn zu Recht zum Düsseldorfer des Jahres werden.“
Laudatorin Leonie Menzel, Ruderin der Nationalmannschaft: „Johannes Frey ist einer der erfolgreichsten Sportler Düsseldorfs. Besonders beeindruckend: Obwohl im Einzelwettbewerb bei den Olympischen Spielen in Tokio schon im Auftaktkampf ausgeschieden, hat er noch mit seinem Bruder Karl-Richard die Bronzemedaille im Teamwettbewerb geholt!“
Laudatorin Martina Voss-Tecklenburg, Bundestrainerin: „Ohne Menschen wie Manfred Novacek wäre der Erfolg des deutschen Fußballs nicht möglich. Sein Fußballcamp für Jungen und Mädchen unter dem verbindenden Motto ‚Sport statt Straße‘ ist für mich ein Leuchtturmprojekt des Ehrenamts.“
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen