Leise Revolution auf vier Rädern
Wer heute beispielsweise auf der Düsseldorfer Schloßstraße unterwegs…
Beim 162. Henkel-Preis der Diana durften erstmals in diesem Jahr wieder 300 Zuschauer auf der Düsseldorfer Galopprennbahn dabei sein.


Wo sonst normalerweise beim großen Sport- und Familienfest Riesentrubel herrschte, Kinder Karussell fuhren oder auf Ponys geführt wurden, das Publikum sich an den Schwarzkopf-Ständen schminken und stylen ließ, wurde in diesem Jahr in aller Ruhe im Biergarten gefachsimpelt. Bei den Siegerehrungen waren die Eigentümer, Trainer und Jockeys nahezu unter sich. Beim Empfang im Teehaus galt Maskenpflicht im Innenraum. Peter M. Endres, Präsident des Rennvereins, und sein Vize Albrecht Woeste begrüßten neben Henkel-Aufsichtsratschefin Simone Bagel-Trah und dem Vorstandsvorsitzenden Carsten Knobel in diesem Jahr nur einen kleinen Gäste-Kreis, darunter Gestütsbesitzer und Trainer wie Klaus Allofs (er hatte zwei Pferde am Start) und den OB Thomas Geisel. Peter M. Endres betonte, dass es „unter den Umständen ein toller Tag“ war. Er sei froh über die Disziplin des Publikums, denn es sei wichtig, die Auflagen einzuhalten, damit der Verein auch in Zeiten des Coronaschutzes weiterhin Rennen austragen dürfe.


Neben den rennsportlichen Ereignissen rund um den 162. Henkel-Preis der Diana konnten die Zuschauer außerdem die Verleihung des „Schwarzkopf Hut-Contests“ verfolgen. Da aufgrund der Corona-Situation kaum Besucherinnen und damit auch kaum Hüte auf der Rennbahn zu erwarten waren, fand der traditionelle Wettbewerb vorab digital statt – die Teilnehmer konnten sich mit einem Foto mit ihrem Lieblingshut auf der Schwarzkopf-Website bewerben. Den ersten Platz sicherte sich Johanna Polle, die zusammen mit ihrer rennsportbegeisterten Schwester Ulrike eigens aus Hamburg angereist war, um bei der Verleihungszeremonie den begehrten Preis – ein professionelles Fotoshooting – persönlich entgegenzunehmen. Die preisgekrönte Kopfbedeckung war von Johannas Schwester Ulrike selbst entworfen und gestaltet worden. Für die anderen Gewinner hatte Wempe den Anhänger „Goldnugget“ im Wert von 775 Euro ausgelobt und Breuninger einen Einkaufsgutschein in Höhe von 500 Euro. 05Die Jury-Mitglieder – Katharina Herzog (Geschäftsführerin Henkel Beauty Care Deutschland), Düsseldorfs First-Lady Vera Geisel, Journalistin Dagmar Haas-Pilwat, Hutmacherin Laurence Leleux sowie Topmodel und Moderatorin Franziska Knuppe – setzten auf Platz zwei des Hut-Contests die Kölnerin Elena Delor mit ihrem schwarzen festlichen Kopfschmuck, auch Fascinator genannt. Der dritte Preis ging an die Düsseldorfer Designerin Ulla Meiners. Die gerade mal 18 Jahre alte, frisch gebackene Abiturientin Pauline Brunzema kam auf Platz vier mit ihrem originellen, selbst gemachten Kopfputz aus der Blüte einer getrockneten Allium-Pflanze. Elisa Zaft aus Neuss und ihr mit gelben Blüten dekorierter Schlapphut eroberten Platz fünf, und Leonie Hinteregger aus Meerbusch machte das Rennen in der Kategorie Kinder/Jugendliche.
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